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Ab wann darf ein Kind in den Fahrradanhänger?

Es gibt keine gesetzliche Regelung, ab wann ein Kind in einem Fahrradanhänger mitgenommen werden darf. Aus diesem Grunde liegt es stets im Ermessen der Eltern, ab welchem Alter sie ihr Kind in den Fahrradanhänger setzen.

Allerdings sollte man sich vorab einige Gedanken machen. So beispielsweise auch über die kleine, noch recht unstabile Wirbelsäule. Im Idealfall wird meist empfohlen, ein Kind ab dem 12. Lebensmonat im Fahrradanhänger mitzunehmen. Allerdings ist es auch möglich, dass bereits zu einem früheren Zeitpunkt gemeinsame Fahrradtouren unternommen werden können.

Wichtige Bedürfnisse der kleinen Kinder, die beachtet werden sollten

Möchte man bereits sehr kleine Kinder im Fahrradanhänger mitnehmen, so sollte man einige Dinge beachten. Hierzu gehört unter anderem:

Ab wann darf ein Kind in den Fahrradanhänger?

Ab wann darf ein Kind in den Fahrradanhänger?

  • Die Bodenbeschaffenheit der geplanten Strecke. Geht es über steinige, holprige Wege, so sollte das Kind schon etwas größer sein.
  • Das Tempo: langsam fahren ist stets besser als ein hohes Tempo, denn je schneller gefahren wird, desto größer sind auch die Erschütterungen, die das Kind im Fahrradanhänger verspüren wird.
  • Die Wegstrecke: Vor allem innerhalb des ersten Lebensjahres ist ein Ausflug von mehr als 50 km, mit einem Kind im Fahrradanhänger, nicht empfehlenswert.
  • Ausreichend Pausen: Ist ein etwas längerer Ausflug geplant, so sollten mehrere Pausen eingeplant werden, denn so kann die Wirbelsäule des Kindes immer wieder entlastet werden.
  • Lieb gewonnene Gegenstände: Ein Kind ist in einem Fahrradanhänger alleine. Daher sollte man darauf achten, dass vertraute Gegenstände, wie beispielsweise eine Schmusedecke oder das Lieblingskuscheltier, mit an Bord sind.

Wie bereits die Kleinsten im Fahrradanhänger mitgenommen werden können

Babysitz für Kinderanhänger Croozer

Babysitz für Kinderanhänger Croozer

Möchte man bereits sehr kleine Kinder im Fahrradanhänger mitnehmen, so kann man unterschiedliches Zubehör von verschiedenen Herstellern nutzen oder aber spezielle Anhänger kaufen. So gibt es beispielsweise Fahrradanhänger, in die sich Babyschalen integrieren lassen, die auch für Autos genutzt werden können.Da sich das Kind jedoch hierin in einer halb sitzenden Position befinden, ist dies, für längere Strecken, nicht empfehlenswert.

Zudem gibt es, als Alternative, einen Hängesitz. Hierbei handelt es sich um eine Stoffbahn, die sehr stark gespannt ist. Dies bietet den Vorteil, dass leichte Stöße wunderbar abgefedert werden.

Wichtige Details für die Fahrt

Da die Wirbelsäule der Babys sehr empfindlich ist, sollte auf einige Details geachtet werden. Wichtig hierbei ist, dass der Fahrradanhänger über eine gute Federung verfügt. Im Idealfall sollte man diese individuell einstellen können. Auch auf einen niedrigen Reifendruck sollte man achten. Ideal sind ca. 1,5 bar. Wichtig ist auch, dass man sehr vorsichtig fährt und holprige Strecken meidet.

Mobilität für jedes Alter

Beachtet man diese wichtigen Details, So kann man bereits mit Babys, im Alter von wenigen Monaten, eine kleine, angenehme Fahrradtour unternehmen. Diese sollte jedoch keinesfalls zu lange ausfallen und so rückenschonend wie möglich durchgeführt werden. Ab einem Alter von 12 Monaten können zudem auch längere Touren unternommen werden.


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